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Studenstki Grad – Studentenstadt in Sofia

Studentenviertel sind nichts Ungewöhnliches. In vielen Universitäten Städten kennt man Gebiete in der Stadt, die vermehrt von Studenten bewohnt werden. Auch in der Landeshauptstadt Bulgarien, Sofia, gibt es ein solches Viertel. Studenstki Grad, Studentenstadt, heißt das Quartier. Charakterisiert wird diese Stadt durch sanierungsbedürftigen, hochragende Plattenbauten aus der sozialistischen Zeit.

Doch die Studenten fühlen sich in dem Gebiet wohl und haben im Laufe der Zeit ein richtiges Szeneviertel daraus gestaltet. Ob die Universität, die Kulturen, Feste, oder Restaurants und die suche nach neuen Kontakten im Vordergrund steht, Studenstki Grad besticht in allen Bereichen mit einer bunten, jugendlichen Vielfalt.

Der Bericht des Fernsehsenders Arte beschreibt das Leben von der Studentenstadt zum Partyquartier.

Ausschnitt aus der Sendung: Yourope, Arte, Ausstrahlung vom 05. Januar 2013, Video auf der Arte Homepage

Veröffentlicht in: International, Studenten

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Gentrification

Die Lebensqualität Berlins hat in den letzten Jahren extrem nachgelassen. Die sogenannte Gentrifizierung ist in Wirklichkeit eine Form der sozialen Apartheid. Überall werden Menschen regelrecht vertrieben. Und die Mietgesetzgebung hinkt solchen Entwicklungen scheinbar chancenlos hinterher.“  So schrieb der Spiegel 2010 über diesen städtisches Wandel. Doch was beschreibt die Gentrification eigentlich? Ist dieses Phänomen gewollt/bewusst vorangetrieben oder sind es Entwicklungen denen man teilweise nicht entkommen kann?

Auf der Themenseite der Stadtteilagenten zum Thema Gentrification gibt es ein kleinen Überblick über die Akteure, die Phasen und die verschiedenen Definitionen.

Im folgenden Video beschreibt das Hannoversche Fernsehen die Gentrification in dem Stadtteil Hannover-Linden.

Veröffentlicht in: Allgemein

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Informationsveranstaltung Bürgergärten

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mehr Grün für unsere Stadt“, organisiert durch Transition Town Hannover, Stadt Laatzen, der Leine-VHS und der Lokalen Agenda, fand am 02. April 2013 die Veranstaltung: „Internationale Gärten, Bürgergärten, Gemeinschaftsgärten. Wie ein grüner Gartentreff mitten in der Stadt gemacht wird“ in Laatzen, Region Hannover, statt.

Shimeles Tassew, Mitbegründer der ersten Gärten und Mitarbeiter der „Stiftung Interkultur“, stellte das etwas andere Integrationsprojekt und „mehr Grün“ in der Stadt vor.

1996 entstand der erste „Interkulturelle Garten“ in Göttingen, bereits 1999 lagen mehr als 160 Anfragen aus den verschiedenen Ecken des Landes vor. Die neuen Treffpunkte und die Gemeinschaft besitzen in allen Städten einen enormen Anlauf und die Mitglieder sprechen quasi von einem „Verwurzeln“ in der Stadt oder der neuen Heimat.

Zwar besitzen alle Gärten eine eigene, individuelle Ausrichtung, dennoch vereinen alle Gartenprojekte die Integration und die Gemeinschaft der Anwohnenden oder Bewohner und Bewohnerinnen der einzelnen Stadtteile und Kommunen. Ob Gemeinschaftsgarten, Nachbarschaftsgarten, interkulturelle Gärten, Bienengärten oder Selbsterntegärten, das Ziel bestimmen die Bürgerinnen und Bürger, die Nutzerinnen und Nutzer somit die Gemeinschaft.

So fleißig und so engagiert die Bürgerinnen und Bürger auch sind, die selbstständige und selbsttragende Organisation ist nur mühsam zu erreichen, sodass von einer stetigen Begleitung und Betreuung gesprochen wird.  Für die Organisation schlagen der Verein und die verschiedenen Projekte die Gründung eines Vereins vor. „Durch das Leben in einem Verein, versteht man auch erst wie Deutschland eigentlich funktioniert“ so Shimeles. Der Verein ist nicht nur hilfreich bei der Organisation der Satzungen, der Mitgliedschaften oder der Verbindlichkeit, bei der Akquise von Fördermitteln ist es sogar Notwendig ein rechtlicher, staatlicher Verein zu sein.

Für die stetige Begeisterung und die Akquise von neuen Gärtnerinnen und Gärtnern, bedarf es neben dem Gärtnern an kleinen Projekten, die in den Gärten oder auch außerhalb stattfinden können. So gibt es in Göttingen im Rahmen dieses Projektes Fahrradkurse, Schwimmkurse, Deutschkurse, interkulturelle Veranstaltungen, gemeinsames Kochen und Essen der angebauten Produkte und vieles mehr. „Es bedarf eine komplementäre Form zum Gemüse“ oftmals auch in Verbindung mit lokalen Akteuren, wie die Kirchen, die Stadt, Schulen, oder auch Parteien, so Shimeles.

Empfehlungen:

Stiftung Interkultur

Anstiftung & Ertomis

Gärten Göttingen

Prinzessinengärten in Berlin

Christa Müller: Urban Gardening

 

 

Veröffentlicht in: Stadtteilgärten

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Aufräumaktion

Ein Stadtteil lebt von bunten Straßen, verschiedene Menschen, Generationen und Kulturen. Doch diese Vielfalt hat keine Chance sich zu entfalten, wenn sie von kleinen und großen Müllhaufen und verschmutzten Ecken im Stadtgebiet gebremst werden.

Grade im Frühjahr ist nun die beste Gelegenheit sich und den Stadtteil zu mobilisieren und gemeinsam eine Frühjahrsaktion und Frühjahrsputz zu starten. Gemeinsam können die Bürgerinnen und Bürger, Schülerinnen und Schüler, städtische Angestellte ihr Stadtgebiet reinigen und für den Frühling und kommenden Sommer fit machen.

Sind auch Sie ein Vorbild und setzten sich für die Sauberkeit im Stadtteil ein!

Weitere Information finden Sie hier!

Beispiel für eine Putzaktion in Gießen (2012)

 

Veröffentlicht in: Stadtteilarbeit

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Internationale Stadtteilgärten

Internationale Stadtteilgärten bringen nicht nur ein Stück Natur zurück in die Wohngebiete. Oftmals fehlen in den dicht bebauten Siedlungen kleine Naherholungszentren für die Bewohnerinnen und Bewohner und die Anonymität zwischen den Häuserzeilen überragt des Öfteren die Gemeinschaft und die nachbarschaftlichen Beziehungen. Eine kleine Fläche für ein kleines Gemüsebeet hilft den Bürgerinnen und Bürgern in ihrem Stadtteilen anzukommen, im wahrsten Sinne des Wortes Wurzeln zu schlagen.

Durch die gemeinsamen Bewirtungen und  gemeinschaftlichen Feier- und Grillabende auf den Gemeinschaftsflächen wachsen die nachbarschaftlichen Beziehungen und die Basis für ein freundliches Wohnumfeld ist geebnet.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Sehen Sie ein Beispiel für „UrbanGardening – Das Gärtnern in Großstädten als Trend“

Stadtteilgärten in Itzlingen:

Veröffentlicht in: Stadtteilgärten

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Soziale Stadt 2012

Der Preis Soziale Stadt wurde am 24. Januar 2013 wieder vergeben. Insgesamt gingen 171 Bewerbungen ein die einen Beitrag zum Zusammenleben der Bewohnerinnen und Bewohnern in Ihrem Stadtteil leisteten. Im Vordergrund steht die Verbesserung der nachbarschaftlichen Beziehungen und der Lebensqualität im Quartier. Durch den Preis sollen die verschiedenen Gebiete mit Ihren Projekten der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden, sodass bestimmte Probleme eine größere Aufmerksamkeit und damit an Wichtigkeit gewinnen. Der Preis wird alle zwei Jahre an unterschiedliche Quartiere verliehen.

Der Preis wird verliehen durch einen Zusammenschluss verschiedener Institutionen aus den Bereichen Wirtschaft, Wohnungswirtschaft, Politik, Wohlfahrtspflege.

Die zehn Gewinner des Preises „Soziale Stadt 2012“ sind:

  • Wohntheke Hellersdorf. Da staunt die Stadt! – Acht Partner – ein Ziel, Kooperation von Wohnungsunternehmen in Berlin-Hellersdorf
  • VEDDELERLEBEN – Schülerfirma der Stadtteilschule in Hamburg-Wilhelmsburg – „In und für das Quartier – Sporthalle macht Schule“
  • Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung  – Koordination von elf Sozialraumgebieten in Köln
  • Wieder selbstständig wohnen – von der Obdachlosigkeit in ein geregeltes Leben – Wohnungslosenhilfe in Sigmaringen
  • Kirche im Wandel – Nachbarschaftszentrum in der Auferstehungskirche – Neuer Lebensmittelpunkt in Stralsund-Grünhufe
  • Sozialistische Selbsthilfe Mülheim e.V. Projekt zur Selbsthilfe und Selbstorganisation in Köln
  • OstWerkStadt – Standort stärken – Unternehmen entwickeln – Beschäftigung schaffen – im Leipziger Osten
  • Jule Modellprojekt für Alleinerziehende in Berlin-Marzahn
  • Fit für den demografischen Wandel – „Alt werden und neu starten“ in Lutherstadt Wittenberg-West
  • Circus Projekt Waldoni e.V.  – „Creativhof Grenzallee“ in Darmstadt Eberstadt-Süd

Weitere Informationen und genaue Beschreibungen der einzelnen Projekte finden Sie in der Dokumentation des Wettbewerbes „Soziale Stadt 2012“.

Dokumentation Soziale Stadt 2012

 

Veröffentlicht in: Soziale Stadt

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