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Informationsveranstaltung Bürgergärten

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mehr Grün für unsere Stadt“, organisiert durch Transition Town Hannover, Stadt Laatzen, der Leine-VHS und der Lokalen Agenda, fand am 02. April 2013 die Veranstaltung: „Internationale Gärten, Bürgergärten, Gemeinschaftsgärten. Wie ein grüner Gartentreff mitten in der Stadt gemacht wird“ in Laatzen, Region Hannover, statt.

Shimeles Tassew, Mitbegründer der ersten Gärten und Mitarbeiter der „Stiftung Interkultur“, stellte das etwas andere Integrationsprojekt und „mehr Grün“ in der Stadt vor.

1996 entstand der erste „Interkulturelle Garten“ in Göttingen, bereits 1999 lagen mehr als 160 Anfragen aus den verschiedenen Ecken des Landes vor. Die neuen Treffpunkte und die Gemeinschaft besitzen in allen Städten einen enormen Anlauf und die Mitglieder sprechen quasi von einem „Verwurzeln“ in der Stadt oder der neuen Heimat.

Zwar besitzen alle Gärten eine eigene, individuelle Ausrichtung, dennoch vereinen alle Gartenprojekte die Integration und die Gemeinschaft der Anwohnenden oder Bewohner und Bewohnerinnen der einzelnen Stadtteile und Kommunen. Ob Gemeinschaftsgarten, Nachbarschaftsgarten, interkulturelle Gärten, Bienengärten oder Selbsterntegärten, das Ziel bestimmen die Bürgerinnen und Bürger, die Nutzerinnen und Nutzer somit die Gemeinschaft.

So fleißig und so engagiert die Bürgerinnen und Bürger auch sind, die selbstständige und selbsttragende Organisation ist nur mühsam zu erreichen, sodass von einer stetigen Begleitung und Betreuung gesprochen wird.  Für die Organisation schlagen der Verein und die verschiedenen Projekte die Gründung eines Vereins vor. „Durch das Leben in einem Verein, versteht man auch erst wie Deutschland eigentlich funktioniert“ so Shimeles. Der Verein ist nicht nur hilfreich bei der Organisation der Satzungen, der Mitgliedschaften oder der Verbindlichkeit, bei der Akquise von Fördermitteln ist es sogar Notwendig ein rechtlicher, staatlicher Verein zu sein.

Für die stetige Begeisterung und die Akquise von neuen Gärtnerinnen und Gärtnern, bedarf es neben dem Gärtnern an kleinen Projekten, die in den Gärten oder auch außerhalb stattfinden können. So gibt es in Göttingen im Rahmen dieses Projektes Fahrradkurse, Schwimmkurse, Deutschkurse, interkulturelle Veranstaltungen, gemeinsames Kochen und Essen der angebauten Produkte und vieles mehr. „Es bedarf eine komplementäre Form zum Gemüse“ oftmals auch in Verbindung mit lokalen Akteuren, wie die Kirchen, die Stadt, Schulen, oder auch Parteien, so Shimeles.

Empfehlungen:

Stiftung Interkultur

Anstiftung & Ertomis

Gärten Göttingen

Prinzessinengärten in Berlin

Christa Müller: Urban Gardening

 

 

Veröffentlicht in: Stadtteilgärten

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Urban Energies – Städtische Energien

Die internationale Konferenz, organisiert durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Berlin-Urban-Energies-logo(BMVBS), die Bauministerkonferenz, den Deutsche Städtetag und den Deutschen Städte und Gemeindebund,  „Städtische Energien – Urban Energies“ tagte letztes Jahr vom 11. bis 12. Oktober.

Insgesamt trafen 1300 nationale und internationale Experten aus mehr als 30 Ländern auf ein interessiertes Publikum und engagierte Stadtentwickler.

Unter den Referenten befanden sich neben Bundesminister und  Peter Ramsauer (BMVBS) und Günther Oettinger:

Jamie Lerner – Gründer des Instituto Jaime Lerner aus Curitiba, Brasilien. Lerner steht für eine neue Art des Personentransports und hat als Bürgermeister das Verkehrssystem und vor allem die Transrapid Busse in Südamerika stark geprägt.

Enrique Peñalos – Präsident des Verwaltungsrates des Institute for Transportation and Development Policy in New York und ehemaliger Bürgermeister von Bogotá (Kolumbien), steht neben dem „TransMilenio“ Transrapid Bus Projekt für die fahrradfreundliche Stadt. So ziehen sich die „Ciclovía“ (Fahrradwege) durch ganz Bogotá.

Saskia Sassen – Soziologin und Wirtschaftswissenschaftlerin- University of Columbia. Sie beschäftigt sich mit den Themen der Globalisierung  (siehe global city) und Migration und den soziologischen Ansätzen der globalen Stadtentwicklung.

Neben zahlreichen informativen und interessanten Vorträgen aus den verschiedenen deutschen und internationalen Ecken, konnten die Besucher der Konferenz sich in den Arenen aktiv zu bestimmten Themen und globalen städtischen Herausforderungen austauschen und informieren.

Beginnend bei Themen zur „Jugend und Stadtentwicklung“, „Energieeffizientes Bauen und Sanieren„, „Integration, Teilhabe und Internationalität von Städten: Soziale Stadt“ über die „Leipzig Charte und Nationale Stadtentwicklungspolitiken“ „Wirtschaftliche Innovationen“ und „Neue Ideen für ländliche Räume“ wurden zahlreiche Gebiete rund um die Stadtentwicklung und Stadtentwicklungspolitik abgedeckt.

Das Jugendprojekt „Pontonia – Republic of Pontown“ präsentierte den Konferenzteilnehmenden jugendliche Zukunftsideen und das zukünftige Wohnen. Das Schiff, gebaut durch viele Jugendlichen aus verschiedenen Erdteilen, zeigen die Wünsche der Zukunft auf anhand einer „schwimmenden Stadt“. „Hier werden aktuelle Themen der Stadtentwicklung wie die politische Teilhabe, die Gestaltung öffentlicher Räume, selbstgemachte Energieversorgung, zivilgesellschaftliche Ökonomien sowie alternative Lebens- und Lernmodelle diskutiert und in 10 konkreten Projekten im Maßstab 1:1umgesetzt„, so die Informationsbroschüre.

Abschließend an die Konferenz wurde das Memorandum „Städtische Energien – Zukunftsaufgaben der Städte“ verabschiedet, dass alle Aktiven und Verantwortlichen einer Kommune, Gemeinde, oder eines Stadtteils dazu aufruft eigenverantwortlich zukunftsweisende Projekte zur Stadtentwicklung zu entwickeln und die städtischen Energien bündeln und gemeinsam die Synergie-Effekte zu nutzen.

Memorandum   Leipzig Charta   Pontonia

Hier finden Sie weitere Informationen:

Memorandum

Leipzig Charta

Arenen

Pontonia

Nationale Stadtentwicklungspolitik

Referenten

Peñalosa – Twitter

Video Urban Energies (Siehe unten)

 

Veröffentlicht in: Konferenzen

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Internationale Stadtteilgärten

Internationale Stadtteilgärten bringen nicht nur ein Stück Natur zurück in die Wohngebiete. Oftmals fehlen in den dicht bebauten Siedlungen kleine Naherholungszentren für die Bewohnerinnen und Bewohner und die Anonymität zwischen den Häuserzeilen überragt des Öfteren die Gemeinschaft und die nachbarschaftlichen Beziehungen. Eine kleine Fläche für ein kleines Gemüsebeet hilft den Bürgerinnen und Bürgern in ihrem Stadtteilen anzukommen, im wahrsten Sinne des Wortes Wurzeln zu schlagen.

Durch die gemeinsamen Bewirtungen und  gemeinschaftlichen Feier- und Grillabende auf den Gemeinschaftsflächen wachsen die nachbarschaftlichen Beziehungen und die Basis für ein freundliches Wohnumfeld ist geebnet.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Sehen Sie ein Beispiel für „UrbanGardening – Das Gärtnern in Großstädten als Trend“

Stadtteilgärten in Itzlingen:

Veröffentlicht in: Stadtteilgärten

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