Stadtteilzeitung

Stadtteilzeitung

Die Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiger Punkt in der integrierten Stadtentwicklung. Kleine Erfolge, Veranstaltungen, neue Projekte müssen in regelmäßigen Abständen den Bürgerinnen und Bürgern mitgeteilt werden. Neben der obligatorischen Zusammenarbeit mit der lokalen Presse ist eine Stadtteilzeitung eine gute Möglichkeit die Bewohner des Quartiers mit einzubeziehen.

„Unser Quartier“, „Stadtteilzeitung Stadtmitte“ etc. der Kreativität ist keine Grenzen gesetzt, vorausgesetzt, die Inhalte, die Gestaltung oder allgemein das Konzept wird von und für die Bürger umgesetzt. Grade die enge Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen die regelmäßig von ihren Planungen berichten oder die Ziele und Ergebnisse verschiedener Workshops bieten gut Inhalt für etliche Berichte in Ihrer Zeitung.

Die Einbeziehung anderer Akteure im Stadtteil ist auch hier bedeutend. Bieten Sie Ihnen an Artikel über deren Programme zu verfassen, sodass möglichst viele verschiedene Projekte vorgestellt und die Interessen der Bürger im Stadtteil angeregt werden können. Vorzugsweise sollte das Stadtteilbüro/Stadtteilmanagement die Koordination und Organisation der Zeitung übernehmen, sodass alle Bürgerinnen und Bürger sowie sozialen Akteure eine feste Anlaufstelle besitzen.

Die Auflage bzw. die Erscheinungszahl hängt von den Möglichkeiten und der Fülle an Autoren in Ihrem Gebiet ab. Allerdings empfiehlt sich eine regelmäßige Erscheinung von drei bis vier Exemplaren pro Jahr. Zu verschiedenen Feiern oder Projekteröffnungen können auch Sonderhefte herausgegeben werden. Die Zeitungen werden kostenlos im Rathaus und an anderen öffentlichen Orten und Initiativen ausgelegt und teilweise/bis ganz im Sanierungsgebiet verteilt. Durch die Verteilung der Zeitungen können Personen erreicht werden, die unter Umständen nicht auf der Straße getroffen werden, allerdings gerne selbst aktiv werden möchten.Beispiele für Stadtteilzeitungen finden Sie unter folgenden Links:

Die Zeitungen können durch die Fördergelder der Sozialen Stadt finanziert werden und gelten neben der Informationsverbreitung, als klares Objekt der Mitbestimmung für die Einwohnenden im Stadtteil.