Internationale Stadtteilgärten

Die „Internationale Stadtteilgärten“ fallen unter den englischen Begriff „urban gardening“ und verbinden soziale und ökologisch Themen in einem Stadtgebiet. Vor allem sind sie in Stadtgebieten vorzufinden, die einen hohen Anteil an Migranten/innen besitzen.

Stadtteilgärten werden auf Freiflächen, in Höfen von Wohnblocks oder auf Parkgaragen angelegt. Der Umsetzung sind keine Grenzen gesetzt. Hierbei werden nicht nur teils beschmutzte Flächen beseitigt, auch der Umweltschutz und die Ökologie werden durch diese Anlagen verbessert.

Doch nicht nur der Ökologie und der gesunden Ernährung kommen die Gärten zugute. Durch die gemeinsame Planung und Umsetzung der Flächen und das spätere Anpflanzen und Pflegen der Pflanzen und Gemüsearten bietet dieses Projekt den Teilnehmenden die Möglichkeit sich kennenzulernen, sich auszutauschen und das voneinander lernen. Es ist eine einmalige Begegnungsstätte für Menschen aller Länder, Kulturen oder Generationen. Diese Zusammenarbeit steigert die direkten nachbarschaftlichen Beziehungen
und gibt neu zugezogenen Bewohnern/Bewohnerinnen die Möglichkeit sich mit einem Stück Erde heimisch zu fühlen.

Eine Gemeinschaftsfläche lädt zum gemeinsamen Verweilen und Austauschen ein, sodass frisch geerntetes Obst oder Gemüse geteilt oder Anbautipps weitergegeben werden können.

Die Finanzierung kann durch verschiedene Bundesprogramme oder Stiftungen unterstützt werden.

In jedem Stadtteil sind diese Gärten möglich. Wenn auch Sie Interesse an diesen Gärten haben und sich genügend Gärtner/innen gefunden haben kann die Suche nach einem geeigneten Standort und der gemeinsamen Planung mit den Bürgern/innen beginnen. Wir bieten Ihnen professionelle Unterstützung in diese Planung an, zeigen Ihnen mögliche Wege auf, sodass ein solcher gemeinschaftlicher „interkultureller Garten“ nach Ihren Ideen umgesetzt werden kann.

Beispiele für solche Gärten finden sich in ganz Deutschland. Hier finden Sie eine kleine Auswahl von Gärten, die sich im Internet präsentieren: