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Guerilla Gardening – Heimlich die Stadt begrünen

Ein städtischer Trend ist das sogenannte „Guerilla Gardening“. Ziel dieses Trends ist es, die Stadt zu begrünen und heimlich Pflanzen und Gemüse mitten in der Stadt anzupflanzen.

Das gemeinsame Anpflanzen von den „Gartenkriegern“ ist oftmals nicht legal, gestaltet aber die Aktion selbst noch interessanter und reizvoller, so die Gärtner. Vor allem ungepflegte städtische oder private Beete, Vorgärten, Mauern, Bäume und Grünflächen werden von den Gärtnern in Betracht gezogen, um so aktiv an der Gestaltung der Stadt durch bunte Pflanzen teilzunehmen.

Durch die Einbeziehung von Nachbarn und Freunden könne man durch dieses subversive Projekt die Aufmerksamkeit der Stadtbewohner für kleine grüne Flächen erreichen und somit die Bewohnerschaft für die Natur und das Grün in der Stadt sensibilisieren. „Wahren und Schonen“.

Durch die Rückkehr der Natur in die Stadt möchten sie nicht nur die Lebensqualität steigern, sondern auch neuen Wohnraum für verdrängte Tiere schaffen.

Gepflanzt wird oftmals mit Samenbomben. Das sind kleine Kügelchen aus Kompost, Erde, Tonpulver und natürlich Pflanzensamen. Diese „seed balls“ werden zu kleinen Kügelchen geformt und können im Stadtgebiet verpflanzt, bzw. auf der gewünschten Stelle einfach fallen gelassen werden.

So schön die Ergebnisse später aussehen und positiv für das Stadtbild sein können, man darf nicht vergessen, dass diese Projekte oftmals nicht im Rahmen von legalen Aktionen stattfinden und im Ernstfall auch Strafen nach sich ziehen können.

Der Beitrag aus der Sendung DasDing, veröffentlicht am 13.04.2012, zeigt eine Truppe von Gärtnern, die diese Aktionen in Deutschland organisieren.

Die „Subkultur Guerilla Gardening“ in Los Angeles stellt sich im folgenden Video von SoulPancake, veröffentlicht am 25.09.2012, vor.

 

Veröffentlicht in: International, Stadtteilgärten

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